Meine Story
Vom Leistungssport zum Burnout: Meine Reise zu innerer Balance und Freiheit
Früher war ich die Frau, die immer durchgebissen hat – manchmal sogar bis die Lippen bluteten. Im Leistungssport habe ich gelernt, dass Aufgeben keine Option ist. Schon als Kind wurde mir das Eisschnelllaufen quasi in die Wiege gelegt – meine Eltern lernten sich über den Sport kennen und gaben ihre Leidenschaft an mich weiter. Mit acht Jahren lief ich meinen ersten Wettkampf, das Sportgymnasium folgte, und der Fokus auf Leistung wurde mein ständiger Begleiter.
Nach dem Abitur entschied ich mich, einen neuen Weg einzuschlagen: Statt weiter zu laufen, tauschte ich meine Eisschnelllaufschuhe gegen Maschinenbau-Skripte. Mein Leben schien perfekt – ein Studium, eine Karriere in der Wissenschaft und eine Ehe, die mich glücklich machte. Doch dann kam der Moment, den ich nicht geplant hatte: Unser Wunsch, eine Familie zu gründen, blieb lange unerfüllt. Das war das erste Mal, dass ich merkte: Nicht alles im Leben lässt sich mit Leistung und Disziplin erzwingen.
